| Über den Film |
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So lautet der Klappentext, mit dem Claus Strigel seinen Film vorstellte: Once upon a time in Ostvorpommern: Im Windschatten der neuen deutschen Völkerwanderung hat sich weit draußen im Osten ein Vakuum gebildet. Wer noch Pläne hatte in diesem Leben, der hat sich aus dem Staub gemacht. Verlassenes Land, Geisterstädte, wie geschaffen für einen Neuanfang. Klein Jasedow, Gemeinde Pulow, im äußersten Nordosten Deutschlands: 1996 ein Ort in Auflösung. Durch stetigen Wegzug seit der Wende ging die Einwohnerzahl gegen Null. Der Verfall zur „Wüstung“ droht. Eine 16-köpfige Lebensgemeinschaft aus dem Süden Deutschlands wird auf das bevorstehende Ende von Klein Jasedow aufmerksam. Einige der Ruinen werden gekauft, der Ort erwacht wieder zum Leben. Seitdem erlebt die Gemeinde eine erstaunliche Blüte: Die Siedler stampfen eine ganze Palette von Projekten aus dem Boden, neue Arbeitsplätze entstehen. Klein Jasedow und mit ihm die ganze Gemeinde Pulow wachsen, während der Rest des Landes schrumpft. Doch mit dem Erfolg kommt Gegenwind auf. Die Leere trog, die Claims waren bereits abgesteckt: Die Agrar-Großindustrie hat den Landstrich fest im Griff. Ein Unfall beim flächendeckenden Großeinsatz mit Pflanzengift bringt im Herbst 2001 schlummernde Konflikte zur Explosion. „Die Siedler“ finden sich plötzlich in einem Szenario, das an einen Western erinnert: aufgehetzter Mob, gesteuerte Provokation, Intrigen, aber auch überraschende Offenheit gegenüber dem „tapferen Existenzkampf der Zugereisten“. Ein dokumentarischer Western im deutschen Osten. Regie: Claus Strigel Länge: 92 Minuten Infoseite von Radio Bremen: http://www.radiobremen.de/tv/dokumentationen/siedler.html |